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Wir über uns

Wie kommt man dazu?

Fragen, die Sie sich vielleicht stellen ?
Einer von vielen möglichen Gründen könnte das folgende Beispiel sein:

Eines Tages erkrankt ein bisher gesundes, fröhliches Kind in der Familie, in der Nachbarschaft oder im Bekanntenkreis an „Krebs“.
Jeder der die Familie kennt ist überrascht und zutiefst betroffen; wie kann ein unschuldiges Kind so plötzlich von einer solch schweren Krankheit befallen werden ?
Natürlich haben sie alle schon von dieser Krankheit gehört und einiges darüber gelesen, aber in so unmittelbarer Nähe ?

Das bringt selbst die Hartgesottenen unter uns zum Nachdenken. Bisher waren es eben nur Gespräche und Schlagzeilen, bedauerlich zwar, aber doch mehr oder weniger anonym. Aber jetzt kommt doch die Frage auf, was wäre, wenn unser Kind erkranken würde ?

Jedes Jahr erhalten etwa 1.750 Kinder und Jugendliche in Deutschland die Nachricht, dass sie an einer der schlimmsten Krankheiten leiden !

Nun sind wir dankbar, dass unsere eigenen Kinder gesund sind und sehen das nicht mehr so selbstverständlich an.
Aber noch eine Frage beschäftigt uns:
wie können wir den leid geprüften Eltern und vor allem dem kranken Kind in dieser schweren Zeit helfen ?

Dies mag Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, verständlich machen, warum die meisten unserer Mitglieder auch oder gerade mit gesunden Kindern, bzw. ohne Kinder, bereit sind zu helfen.

Was könnte Sie liebe Leserin, lieber Leser noch interessieren ?
Vielleicht was mit unseren eingenommenen Geldern geschieht ?

Wir regeln es seit unserer Gründung so, dass die Gruppenmitglieder gemeinsam festlegen an welche Organisation die Gelder weitergeleitet werden.

Außer über Spenden von örtlichen und regionalen Vereinen konnten und können wir uns über Gelder von Privatpersonen und namhaften Firmen freuen.
Auch aus Sammlungen (Straßenfest, Opfergeld bei Trauungen) erhielten wir Spenden.
 
Auf Anregung von Dr. Klaus-Peter Baatz, 1. Vorsitzender des Förderkreises Stuttgart, übernahmen wir eine Patenschaft einer Elternwohnung in der Nähe des Olgahospitals. Dort können Eltern in der stationären Behandlungszeit ihre erkrankten Kindes kostenlos wohnen.
Dadurch wird versucht die betroffenen Familien zusammenzuhalten.
Ein Teil der erhaltenen Spenden  leiten wir jedes Jahr an die Uni-Kinderklinik Freiburg und die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) in Tübingen.
Außerdem unterstützen wir gerne die Betreuung krebskranker Kinder und Jugendlicher in der PRIMA KLIMA Freizeit:
Das ist eine Freizeit krebskranker Kinder und Jugendlicher, die in chemotherapeutischer Behandlung im Stuttgarter Olgahospital sind oder waren.